|
Olympos
2006
|
|
|
|
Olympos - Stadt der Antike |
|
In direkter Nachbarschaft zu Cirali liegt Olympos - die antike Stadt, deren Glanz in der Zeit zwischen dem 2. Jahrhundet vor Chr. und dem 3. Jahrhundert n. Chr. lag, danach in Vergessenheit geriet, und erst im 19. Jahrhundert neu endeckt wurde. Zu erreichen ist die Stadt über drei Wege: Zum einen per Auto, über eine 14 kilometerlange Schotterpiste, die von der D400 aus Antalya in Richtung Fethiye abzweigt, per Fuß über den Strand von Cirali, oder per Ausflugsboot von Antalya oder Kemer. Da wir unseren Urlaub in Cirali verbrachten lag es nah, dass wir unsere Exkursionen nach Olympos jeweils über den Strandweg machten. An dieser Stelle muß ich ein großes Lob an meine Eltern aussprechen, die trotz ihres Alters von 74 und 73 Jahren, zweimal den etwas beschwerlichen Weg nach Olympos fanden. Den ersten Ausflug dorthin machte ich allerdings am 2. Tag unseres Standurlaubes allein. Da ich Frühaufsteher bin, wollte ich den Sonnenaufgang gegen 6:40 Uhr beobachten, um anschließend die ca. 1,5 km am Strand entlang, nach Olympos zu wandern. |
|
|
Nach 15 min. Strandwanderung sah ich die ersten Ruinen, die direkt am Strand an einem steilen Hügel liegend zu sehen sind, und einen Eindruck darüber geben, welche impossanten Ausmaße die Stadt in der Antike hatte. Nach weiteren 10 min. Gehweg, erreichte ich den Eingang der Stadt. Zunächst kam ich am Akçay an, einem kleinem Fluß der Olympos in eine Süd- und Nordhälfte trennt und in einer malerischen Lagune in´s Meer mündet. |
|
Am Fluß entlang führt ein Weg in die Stadt hinein. Bereits nach wenigen Metern kommt man an zwei Grabhäusern an, wo sich noch relativ gut erhaltene Sarkophage befinden. Danach erreicht man einen kleinen Bachlauf, den man durchwaten muß um weiter in die Stadt vorzudringen. Allerdings befinden sich die sehenswerten Ruinen außerhalb des Weges. Kurz hinter dem Bachlauf trifft man rechts auf ein Schild, das auf den Weg zu den Ruinen der ehemaligen Akropolis hinweist. Der Pfad dort hinauf ist ein wenig beschwerlich, weil er steil, und über Stock und Stein führt. Aber es lohnt sich!! Von dort oben kann man einen herrlichen Blick über das alte Olympos und die Bucht von Cirali genießen. |
|
|
|
|
|
Der Hafenstraße weiter folgend, gelangt man an weitere Überbleibsel der ehemaligen Piratenstadt, bis man schließlich einen großen Parkplatz erreicht. Dahinter erstreckt sich das neue Olympos mit einigen Pensionen und Lokalen. Insgesamt war ich, entweder allein oder in Begleitung meines Vaters oder wir alle zusammen, fünf mal in Olympos. Es hatte sich als gut erwiesen, dass wir unsere Spaziergänge in den Morgenstunden tätigten. Zum einen, dass es ab Mittags, selbst in dieser Jahreszeit zu heiß wurde und zum anderen, dass ab dem späten Vormittag bis kurz vor Sonnenuntergang, eine Flut von Ausflugsbooten den Strand vor Olympos ansteuert und eine Vielzahl von Touristen mitbringt, so dass die Stadt in diesen Stunden so stark bevölkert ist, wie sie es wahrscheinlich in ihrer Blütezeit nicht erlebt hat. Wer mehr über die Geschichte dieser antiken Stätte erfahren möchte, dem empfehle ich den Besuch der folgenden Internetseiten: - www.Lykien.com - Wikipedia.de Weitere Bilder der Ruinen könnt ihr Euch unten anschauen ! |
||||
|
|
|
|
|
![]() |
![]() |
![]() |